Max Ernst, Vom Maler zum Bildhauer
Im Jahre 1891 in Brühl zwischen Bonn und Köln (Rheinland) geboren, ist Max Ernst ohne Zweifel der wichtigste deutsche Künstler des XXsten Jahrhunderts. Er ist der geniale Mitbegründer des Dadaismus und im Folgenden des Surréalismus.
Wie zahlreiche grosse Maler, war Max Ernst stets von der Bildhauerei fasziniert. Diese Passion ist sicherlich auch eine der Ursachen seiner Freundschaft mit Jean Arp, mit dem er 1920 in Köln die Bewegung des Dadismus ins Leben ruft.
Doch mit Ausnahme einiger , gelegentlich geschaffenen, Skulpturen beginnt er erst mit 43 Jahren, unter Einfluss Francisco Giacomettis, sich intensiv mit der Bildhauerei zu befassen. Er entwickelt einen ganz persönlichen Stil; der sich durch charakteristische Formen auszeichnet, die von verschiedenen Einflüssen seiner malerischen Suche geprägt werden.
3 Themen bilden die Hauptachsen seiner bildhauerischen Entwicklung: afrikanische Masken, die Vogelwelt und das Schachspiel. Alle 3 Themen werden wie im Echo entwickelt.










